Extrem frühe Frühlingsboten

Meinen ersten Storch in diesem Jahr habe ich am 21. Februar auf dem ersten Nest rechterhand auf der Strecke von Isenbüttel zum Ilkerbruch gesichtet. Etwa eine Woche zuvor hat meine Mama schon einen Storch auf einem Feld zwischen Peine und Lehrte herumschreiten gesehen. Storch Fridolin landete am 15. Februar auf dem Schornsteinnest im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde. Das erste verliebte Storchenpaar habe ich dann vorgestern auf dem Nest Ilkerbruch Ost beobachtet. Die beiden könnte ich heute auf einer Wiese in der Nähe beim Kuscheln fotografieren (siehe Storchen-Galerie). Auch andere Südzieher sind längst wieder auf dem Weg in den Norden. Am 25. Februar war ein Feld Nähe Allenbüttel voll mit Kiebitzen, am selben Tag zog eine 30er Kranich-Formation über Isenbüttel nach Norden. Einem Kranich-Pärchen scheint es am Ilkerbruch sehr gut zu gefallen: Die beiden wateten heute zwischen Grau- und Silberreihern am Südufer entlang (siehe Draußen-unterwegs-Galerie). Außerdem explodiert seit diesem Wochenende die Natur – kein Wunder: heute hatten wir 20 °C bei wolkenlosem Himmel. Die Blüten der Mandelbäume, Magnolien und Forsythien sind bereits am aufbrechen, die Kätzchen sind sogar schon fast wieder am Verblühen. Das Storchenfutter wärmt sich auch schon nach der Winterstarre bei ausgiebigen Sonnenbädern wieder auf und die Zitronenfalter sorgen für nette Farbtupfer.