Archiv für den Monat: April 2015

Osterküken – Entstehung und Aufzucht

Nach Sturm Niklas in der Karwoche konnten wir Ostern sonniges Frühlingswetter genießen. In Leiferde hat Storch Fridolin mit einer neuen Partnerin auf dem Schornstein zu brüten begonnen. Falls die in diesem Jahr arg verspäteten Ostzieher eintreffen und mit ihnen Frieda, dann könnte das mit blutigem Rührei enden, denn sie wird weder ihren langjährigen Partner noch das perfekte Nest im Artenschutzzentrum kampflos einer anderen überlassen. Die beiden anderen Nester sind jeweils nur mit einem Storch besetzt, mal sehen, was sich dort noch tut. Ein erstaunlich unscheues Rotkehlchen kam uns noch vor die Linse (Galerie: Draußen unterwegs), zwei sich heftig um eine Stockente prügelnde Erpel sorgten für Unruhe und im Viehmoor haben wir erneut den Schwarzspecht gehört und gesehen – außerdem ein Kranichpaar und drei (!) Erstbeobachtungen bzw. sind sie durch die guten Fotos erstmals sicher bestimmbar: Wintergoldhähnchen, Sumpfmeise und Rohrammer. Ostermontag stand im Zeichen des Beitragstitels: In den Rieselfeldern schwamm ein stolzes Grauganspaar und präsentierte die 5 ersten Gössel des Jahres. Und im Stochennest Hülperode wird zwar schon gebrütet, aber den Frühlingsgefühlen wird dennoch freier Lauf gelassen (Fotostory in der Galerie Störche!). Falls es hier Rührei gibt, dann wohl aus Versehen im Eifer des Gefechts. Einen weiteren lautstarken Höhepunkt bot uns ein Schwan, der in Imponierhaltung mit gespreizten Schwingen auf Artgenossen losging. Eigentlich ist in den Rieselfeldern wirklich Platz und Nahrung genug für viele Brutpaare, aber in der Balzzeit sind Gehirne eher hinderlich.