Archiv für den Monat: Mai 2015

Neue Mitbewohner

In unserem Haus ziehen gerade neue Mitbewohner ein: Ein junges Pärchen, anscheinend mit dem festen Entschluss, hier eine Familie zu gründen. Sie haben sich zwar noch nicht offiziell vorgestellt, wir haben sie aber schon einige Male gesehen.

Er hat eine ganz schön große Klappe, sie dagegen ist etwas schüchterner und leiser. Auf das Paar aufmerksam geworden sind wir durch den Lärm, den sie veranstaltet haben. Das hat uns motiviert, der Sache doch einmal auf den Grund zu gehen. Was mussten wir feststellen: Auch mit unserem Vermieter scheint der Einzug nicht wirklich abgesprochen zu sein. Weiterlesen

Mitte Mai

Der Titel ist als erstaunter Ausruf zu lesen. Aber es ist auch enorm viel passiert, seit ich mich hier kurz nach Ostern zu Wort gemeldet habe. Mitte-Ende April hatten wir tolle Beobachtungen: Im Viehmoor sind gleich drei junge Ringelnattern vor uns ins Wasser geflüchtet, ebenda sowie in der Buchhorst haben Trauerschnäpper Betonnistkästen ausgepolstert, ebenfalls in der Buchhorst kamen mir Buntspecht, Kleiber und Rötelmaus vor die Kamera (allerdings wegen des bedeckten Himmels keine schöne Fotoausbeute). Manchmal kommt ja die Natur auch ins Haus: Dirk konnte tolle Makroaufnahmen von einer Wespe machen, die sich ins Arbeitszimmer verirrt hat. Anfang Mai haben wir Freunde besucht und deren Geburtstage sowie Hauseinweihung gefeiert, dort haben wir endlich unser vor 4 Monaten in Portland geborenes Patenkind kennengelernt und anschließend waren wir eine Woche in St. Peter-Ording urlauben. An der Küste ist die Natur ja immer 1-2 Wochen hinterher, wir konnten also nochmal das Gelb von Raps und Forsythien genießen. Umso krasser war der erste Besuch im Viehmoor vorgestern: Während wir uns im April noch über die Brumseln (= Bienen und Hummeln) in den Kirschblüten und über die ersten Schmetterlinge gefreut hatten, tummeln sich jetzt unzählige unangenehme Insekten in Bäumen und Büschen: Raupen, Schnaken, diverse Käfer und tonnenweise Mücken. Nicht, dass dieses ganze Vogelfutter nicht auch interessant und nützlich wäre, aber irgendwann kribbelt es einem am ganzen Körper… Zur Entschädigung gab es aber auch schon die ersten trägen Libellen. Und die Störche? Noch im April hatten wir gesehen, dass im Storchennest Ilkerbruch West gebrütet wird. Im Ilkerbruch Ost war das Paar mit Nestrenovierung und Paarung beschäftigt. Hier ist mal wieder ein Besuch fällig, vielleicht schaffe ich es kommende Woche in der Mittagspause. In Leiferde waren wir vorgestern: Fridolin hat mit seiner neuen Gefährtin Friederike fünf Storchenküken produziert, wovon aber nur 3-4 überlebt haben. Im Kopfweidennest und auf dem Pfahlnest wird derzeit noch fleissig gebrütet.