Archiv des Autors: Dirk

Neue Mitbewohner

In unserem Haus ziehen gerade neue Mitbewohner ein: Ein junges Pärchen, anscheinend mit dem festen Entschluss, hier eine Familie zu gründen. Sie haben sich zwar noch nicht offiziell vorgestellt, wir haben sie aber schon einige Male gesehen.

Er hat eine ganz schön große Klappe, sie dagegen ist etwas schüchterner und leiser. Auf das Paar aufmerksam geworden sind wir durch den Lärm, den sie veranstaltet haben. Das hat uns motiviert, der Sache doch einmal auf den Grund zu gehen. Was mussten wir feststellen: Auch mit unserem Vermieter scheint der Einzug nicht wirklich abgesprochen zu sein. Weiterlesen

Sonnenfinsternis

Das erste Mal habe ich 1994 eine partielle Sonnenfinsternis erlebt. Ich war mit der Marine in der Danziger Bucht. Dort haben wir das Schauspiel mit den fest montierten Schiffs-Fernrohren verfolgt. Diese hatten Filter, die in den Strahlengang gekippt werden konnten. Ich glaube zwar nicht , dass diese Filter explizit für die Sonnenbeobachtung geeignet waren, allerdings habe ich bisher auch noch keine negativen Auswirkungen gespürt. Fotografiert haben wir das ganze auch, damals noch auf Analogfilm: Ich habe die Kamera auf das Fernrohr gehalten und so fotografiert – das Foto ist sogar ganz gut geworden. Weiterlesen

Five Eyes Shut

Knapp zwei Jahre nach Beginn der Snowden-Veröffentlichungen habe ich mich nun entschlossen, unseren Blog-Server zu „vernageln“. Ich habe konsequent überall TLS (=Transport Layer Security) aktiviert und bekannt unsichere Verschlüsselungen deaktiviert. Und damit das ganze auch wirklich benutzt wird, habe ich eine Zwangsumleitung vom unverschlüsselten HTTP auf das verschlüsselte HTTPS eingebaut.

Warum das ganze? Weils geht! 😛 Weiterlesen

Einheiten

Neulich hat mich mein Schatz mal wieder überrascht. Sie sagte mir, dass sie in der Stadt noch Schnürsenkel kaufen wolle. Da ich noch ein Paar hier zuhause hatte habe ich sie gefragt, wie lang sie die denn benötigen würde.

Als Antwort bekam ich dann: 30 cm.

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Primaten in freier Wildbahn

Nach dem letzten Beitrag meiner besseren Hälfte könnte man glauben, die Primaten wären uns irgendwo im Wald begegnet. Aber weit gefehlt, der Ort war die Rappbodetalsperre. Dort waren wir anlässlich des Besuches bei Harzdrenalin.

Zwischen der Staumauer und dem Parkplatz haben die Arbeiter und Bauern (OK, wohl eher die Arbeiter) der damaligen DDR einen Tunnel gebaut und diesen haben die Primaten für sich entdeckt. Warum? Wegen der Akustik. Weiterlesen

Lehrter Rocknacht

Beim letzten Völkerball-Konzert in der Meier-Music-Hall haben wir ein paar nette Leute getroffen, die uns darauf hingewiesen haben, dass Völkerball (Rammstein-Coverband) auch auf der Lehrter Rocknacht (22. Juni 2013) spielt. Wir haben uns natürlich sofort Karten organisiert, sowas lässt man sich ja nicht entgehen…

Schließlich war es soweit, wir haben uns mit Ohrenstöpseln ausgerüstet und sind nach Lehrte aufgebrochen. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Motorrad-Verein Lehrte, dementsprechend war auch das Publikum: Viele Motorräder, viel Leder-Outfit.

Wir waren pünktlich zum Einlass um 17:00 Uhr da. Es fing auch gleich die erste Band an zu spielen: „Alex im Westerland“, eine „Die Ärzte“ und „Die Toten Hosen“ Coverband. Angesichts der frühen Uhrzeit hatten die vier Jungs es natürlich etwas schwerer, der Platz vor der Bühne füllte sich ja erst allmählich. Egal, zwei Plätze in der ersten Reihe waren unser und wir haben fleißig mitgesungen. Es wurde ein bunter Mix von älteren und neueren Liedern der beiden Bands gespielt, aufgelockert durch den einen oder anderen Spaß. Lustig wurde es gegen Ende des Auftritts: Jemand neben uns (Lederkluft, lange Haare) rief „Westerland“. Ich dachte mir „och nöö, da weiß ich was besseres“ und übertönte ihn mit „Geschwisterliebe“. Ein kurzer Blick zu mir rüber … 21 … 22 … „Stimmt, das ist ja viel geiler! GESCHWISTERLIEBE!!!“ Einige andere ließen sich dann auch noch animieren, sich ebenfalls dieses Lied zu wünschen. Gespielt wurde es leider trotzdem nicht, stattdessen bekamen wir den Hinweis, solche Schweinereien doch besser zu Hause zu machen. Weiterlesen

The Show must go on

Weise Worte von Freddy Mercury… und wieder treffen sie zu. Seit nunmehr fast 8 Jahren wohnen wir in Braunschweigs Innenstadt unter dem Dach. Genommen haben wir die Wohnung wegen des hervorragenden Innenausbaus bezüglich Sanitär, Elektrik und Internet in brauchbarer Geschwindigkeit sowie der tollen Lage und Aufteilung. Was wir leider nicht wussten: Über unseren Köpfen kommt nach ca. 1,5 cm Rigips-Platte das Desaster in Form von ca. 3 cm Dämmung (!) gefolgt von einem ca. 50 Jahre alten Dach mit den altersentsprechenden Zipperlein. Laut unserem Vermieter ist es aber „noch gut“. Weiterlesen

Glück gehabt

Phew… Glück gehabt. Leider musste ich feststellen, dass mein Schatz im (Kurz-)Urlaub häufig zu Krämpfen im Finger neigt. Anders kann ich mir die ca. 600 Fotos von 2,5 Tagen Urlaub an der Ostsee nicht erklären. Und warum Glück gehabt? Wir haben uns für eine Canon EOS 60D entschieden, welche nur 5,3 Bilder pro Sekunde schafft. Eine 7D hätte derer 8 gemacht. Ich mag es mir gar nicht vorstellen: Dirk… Paletten von 4 Terabyte-Festplatten anschleppend, weil unsere Rechner aus allen Nähten platzen. Dann muss man manchmal auch sehr genau hinsehen, um die Unterschiede zwischen zwei Bildern zu erkennen. Zum Beispiel: Austernfischer mit Schnabel geschlossen – Austernfischer mit Schnabel offen.

Schatz, Magnesium soll gut gegen Krämpfe sein. Iss mal mehr Bananen.

Aber zugegeben, einige Bilder waren echt schön.